Wirtschaft

Wittens Wirtschaft ist stark. In den vergangenen Jahren haben wir konsequent daran gearbeitet, unseren Wirtschaftsstandort immer weiter zu verbessern. Für mich als Bürgermeisterin war dies immer ein besonders wichtiger Teil meiner Arbeit. Die Corona-Epidemie hat aber auch uns hart getroffen. Für mich ist klar: Ich werde alles dafür tun, unsere Stadt gut aus dieser Krise zu führen.

Meine Hauptanliegen

  • Die Bewältigung der Krise hat für mich oberste Priorität: Ich werde Wittens Wirtschaft in dieser schweren Zeit verlässlich beiseite stehen.
  • Den Wirtschaftsstandort weiter stärken: Witten soll noch attraktiver für Unternehmen und für Gründer und Start-ups werden.
  • Gewerbeflächen mit modernster Infrastruktur: Es braucht ausreichend Platz und die besten Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen.
  • Einzelhandel und Gastronomie unterstützen: Die Krise hat hier besonders hart eingeschlagen.
  • Enger Kontakt zur Wirtschaft: Wittens Unternehmen haben mit mir eine starke Ansprechpartnerin in der Stadt.

Witten braucht eine starke Wirtschaft

Die Wirtschaft ist für Witten kein Selbstzweck. Nur mit einer gesunden und starken Wirtschaft haben wir als Stadt die Mittel zur Verfügung, Witten zu gestalten. Von den Einnahmen aus der Gewerbesteuer hängen Kindergärten, Schulen, die Stadtgestaltung, Kultur und vieles mehr ab. Nicht zuletzt haben viele der Wittenerinnen und Wittener ihren Arbeitsplatz bei einem der hiesigen Unternehmen. Eine gute Wirtschaftspolitik ist der Kern für ein starkes Witten und für mich als Bürgermeisterin daher immer einer der wichtigsten Teile meiner Arbeit gewesen. 

Die Corona-Krise und Wittens Wirtschaft

Die Corona-Krise hat zahlreiche Unternehmen auch in Witten in erhebliche Bedrängnis oder sogar um ihre Existenz gebracht. Es wird noch Jahre dauern, bis die Auswirkungen dieser Krise überwunden sind. Staatliche Konjunkturprogramme und die Verlängerung der Laufzeiten von KfW-Krediten sind notwendig, um die Unternehmen zu entlasten und die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Den Wirtschaftsstandort weiter stärken

Mit über 30.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und einer deutlich unter dem Ruhrgebietsdurchschnitt liegenden Arbeitslosenquote ist die Wirtschaft in Witten gut aufgestellt. Insbesondere die starken Mittelständler und viele Familienunternehmen haben in den letzten Jahren viel in Witten investiert und damit den Wirtschaftsstandort Witten gestärkt. Zudem trägt die Universität Witten/Herdecke, aber auch die Dichte der umliegenden Universitäten dazu bei, dass Witten ein attraktiver Wirtschaftsstandort ist. Dies ist das Ergebnis einer konsequenten Arbeit der vergangenen Jahre. 

Gute Infrastruktur, passende Gewerbeflächen

Neue, aber auch vorhandene Unternehmen brauchen Gewerbeflächen. Mit der Umwandlung der ehemaligen Bahnflächenbrache „Drei Könige“ und der Entwicklung der ehemaligen Thyssendeponie werden neue Gewerbeflächen entwickelt und angeboten. Für mich ist besonders wichtig, diese neuen – und auch die vorhandenen – Gewerbeflächen mit der modernsten Infrastruktur auszustatten. Dazu gehört besonders ein schneller Internetanschluss über Glasfaser und 5G-Mobilfunk.

Die Wirtschaftsförderung ausbauen

Derzeit lasse ich die Wittener Wirtschaftsförderung neu ausrichten. Ich möchte sie nachhaltig stärken, um beispielsweise Ansiedlungen und Baugenehmigungen schneller zu organisieren. Dabei werde ich das Standortmarketing verbessern, die Vernetzung zwischen den Unternehmen und der Stadtverwaltung ausbauen und bürokratische Hürden abbauen. Ich möchte gezielt neue Unternehmen für Witten anwerben. Mein Ziel ist es außerdem, besonders Gründer und Start-ups in Witten noch besser zu fördern.

Wittens Wirtschaft braucht Fachkräfte  

In vielen Unternehmen fehlen schon heute Fachkräfte. Durch gezieltere Integrationsmaßnahmen von Geflüchteten, durch zusätzliche Sprachkurse und berufliche Eingliederungsmaßnahmen wie nachträgliche Schulabschlüsse oder das Quaz, durch den Ausbau von Angeboten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Pflege und Beruf möchte ich mehr Fachkräfte für Witten gewinnen. Das Job Center bereitet außerdem ein Projekt vor, das die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen fördert.

Wichtige Branchen für unsere Zukunft

Viele Wittener Unternehmen sind Export orientiert und im produzierenden Bereich tätig. Ich hoffe daher sehr, dass nach der Corona-Krise nicht nur die europäischen, sondern auch die internationalen Handelsbeschränkungen in absehbarer Zeit abgebaut werden. Es gibt aber auch andere starke Branchen in Witten. Dazu zählt beispielsweise die Gesundheitswirtschaft. Hier haben wir in den letzten Jahren den höchsten Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten erlebt. Die Stärkung der mittelständischen Unternehmen und der Gesundheitswirtschaft sowie die Begleitung des Ausbaus der Universität Witten/Herdecke sind mir wichtige Anliegen!

Einzelhandel und Gastronomie

Gerade der Einzelhandel und die Gastronomie haben durch die Corona Krise eine existenzielle Bedrohung erfahren. Neben den staatlichen Hilfen ist es mir daher besonders wichtig, die Innenstadt und die Stadtteile attraktiv zu halten. Ich werde daher gemeinsam mit dem Einzelhandel und der Gastronomie neue Konzepte zur Belebung der Innenstadt entwickeln lassen. Initiativen wie das Wiesenviertel oder der Unikat-Club werde ich daher besonders unterstützen.

Mein Kontakt zu Unternehmen

Mir ist es besonders wichtig, einen engen Kontakt zur Wirtschaft in Witten zu halten. Dazu habe ich regelmäßige Unternehmerinnen- und Unternehmertreffs ins Leben gerufen. So ist auch ein großartiges Netzwerk innerhalb der Wirtschaft entstanden. Auch der Kontakt zu den Betriebsräten und Gewerkschaften darf nie zu kurz kommen. Dieses Netzwerk werde ich in Zukunft noch stärker ausbauen und so immer ansprechbar sein. Dies ist gerade in dieser schwierigen Situation nun besonders wichtig.

Eine starke Wirtschaft bringt mehr Lebensqualität

Unsere Stadt braucht Arbeitsplätze und eine starke Wirtschaft. Witten bietet gute Grundlagen, dass sich Unternehmen und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserer Stadt wohlfühlen und gerne leben und arbeiten. Diese Grundlagen zu sichern und auszubauen, ist mir wichtig! So möchte ich dafür arbeiten, dass die Lebensqualität in Witten weiter wachsen kann und wir gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.

Foto von Witten: JPS – stock.adobe.com

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