Stadtgestaltung

Die Stadtgestaltung ist für mich als Bürgermeisterin eine zentrale Aufgabe. Witten ist eine Stadt, die sich in den vergangenen Jahren immer wieder stark gewandelt hat – und sich auch in Zukunft weiter verändern wird. Ich möchte unsere Stadt dabei so gestalten, dass wir uns in ihr wohlfühlen können und sie fit für die Herausforderungen des Klimawandels wird. So möchte ich die Lebensqualität in Witten steigern.

Meine Hauptanliegen

  • Stadtbild verbessern: Witten soll zu einer noch schöneren Stadt werden, in der wir uns alle wohlfühlen können.
  • Klimaanpassungen: Ich möchte Witten auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten und gegen Unwetter, Hitze und Hochwasser schützen.
  • Mehr Grünflächen: Es soll mehr Grün, mehr Pflanzen, Bäume und Blumen in Witten geben.
  • Gutes Wohnen: Bezahlbarer Wohnraum für die unterschiedlichen Bedürfnisse in jeder Lebenssituation ist für mich ein wichtiges Ziel.
  • Menschenfreundliche Mobilität: Ich will in Witten den Nahverkehr stärken, innovative Verkehrsmittel fördern und besseren Bedingungen für Fahrradfahrer erreichen.

Witten gestalten für mehr Lebensqualität

Eines meiner wichtigsten Anliegen für die nächsten Jahre ist, die Lebensqualität in Witten deutlich zu steigern. Schon heute ist unsere Stadt liebens- und lebenswert, mit teilweise hoher Aufenthaltsqualität. Ich möchte das nun systematisch ausbauen. Dazu ist die Stadtgestaltung ein zentrales Werkzeug. Ich möchte, dass man sich in Witten richtig wohl fühlen kann. Dafür brauchen wir mehr Grün, ein ansprechendes Stadtbild, einen menschenfreundlichen Verkehr und gutes Wohnen. Besonders wichtig ist es, dass wir uns auf die Veränderungen vorbereiten, die der Klimawandel bringen wird.

Das Stadtbild verbessern

Das Stadtbild von Witten hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Wir konnten mit vielen kleinen und großen Maßnahmen dabei echte Erfolge erzielen. Daran möchte ich nun anknüpfen. Witten soll noch schöner werden! Ich möchte eine klare Gestaltungssatzung erarbeiten und mit gezielten Programmen zur Fassaden- und Dachsanierung ganz konkrete Verbesserungen erreichen.

Klimaanpassungen: Witten vorbereiten

Der Klimawandel stellt uns vor große Herausforderungen. Wir müssen nicht nur daran arbeiten, ihn so weit wie möglich zu verhindern – nein, wir müssen uns auch ganz massiv auf die Probleme einstellen, die er verursachen wird. Es ist schon jetzt klar, dass Witten in den kommenden Jahren mehr sogenannte Starkwetterereignisse erleben wird: Also Stürme, Hochwasser, Hitze, Starkregen und Hagel. Das dürfen wir nicht einfach auf uns zukommen lassen. Ich werde daher mit großer Kraft daran arbeiten, dass Witten vorbereitet sein wird. Dazu habe ich bereits ein sogenanntes Klimafolgenanpassungskonzept erarbeiten lassen. Die dort genannten Maßnahmen werden wir Schritt für Schritt so weit wie möglich umsetzen.

Hitze, Hochwasserschutz und Starkregen

Besonders stark wird Witten von Starkregen und Hochwasser auf der einen Seite und von Hitze auf der anderen Seite betroffen sein. Viele Stadtteile liegen an teils steilen Hängen, hier gibt es die Gefahr von Erd- und Schlammrutschen. Ich unterstütze daher die vielfältigen Initiativen und Aktionen, die dazu beitragen, den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Fassaden- und Dachbegrünungsprogramme, der Bau von Regenrückhaltebecken, die Renaturierung von Fließgewässern, der Ausbau der Flusslandschaft Ruhr – all dies sind Beispiele für eine aktive Klimafolgenanpassungspolitik für unsere Stadt.

Mehr Natur: Grünflächen und Parks

Witten ist eine grüne und urbane Stadt. Hier liegen Wohnen, Arbeiten und Freizeit eng beieinander. Jeder Stadtteil und die Innenstadt sind fußläufig an Grünflächen angebunden. Ich möchte Witten nun noch grüner machen und so mehr Natur, Pflanzen, Bäume und Blumen in die Stadt bringen. Die Aufwertung von Spielflächen wie den Lutherpark oder den Voß’schen Garten und die Wiederaufforstung der von Borkenkäfer und Sturm arg in Mitleidenschaft gezogenen Wälder tragen dazu bei, dass dieser grüne Charakter unserer Stadt erhalten bleibt und weiterentwickelt wird.

Bauen und Wohnen: Leben in Witten

In Witten lässt es sich im Vergleich zu anderen Städten gut und günstig leben. Trotzdem gibt es im wahrsten Sinne des Wortes auch hier Baustellen, an denen ich weiterarbeiten will. Wir brauchen neue und moderne Bau- und Wohnkonzepte in Witten und wir müssen unsere Wohngebiete weiterentwickeln. Ich möchte verhindern, dass Witten in den Außenbereichen immer weiter ausfranst. Stattdessen sollten bestehende Bereiche verantwortungsvoll nachverdichtet werden. Neue Wohngebiete sollen kleiner, übersichtlicher werden und so eine echte Nachbarschaft ermöglichen – mit Wohnraum für alle Lebenslagen. Für mich steht dabei immer im Mittelpunkt: Wohnen muss bezahlbar sein, für alle Wittenerinnen und Wittener. Ein weiteres Thema ist die Modernisierung des bestehenden Wohnraums, insbesondere die energetische Sanierung, die ich in Witten weiter voranbringen möchte.

Verkehr: Menschenfreundliche Mobilität

Auch in Witten hat der steigende Verkehr in den letzten Jahren zu Herausforderungen geführt. Für mich ist wichtig, dass Mobilität in Zukunft menschenfreundlich gestaltet wird. Weniger Stau, weniger Abgase und damit auch weniger Autos und LKWs sind dabei unerlässlich. Ich möchte daher den Nahverkehr weiter stärken, das Fahrradfahren besser und sicherer machen und neue Verkehrsformen fördern. 

Mehr Nahverkehr, mehr Fahrräder!

Wir brauchen einen besseren Nahverkehr, mit mehr Linien, einer besseren Taktung und bezahlbaren Preisen. Als Stadt sind wir hier in die Planungen des Landkreises und des Verkehrsverbundes eingebunden. Dennoch werde ich alles tun, was uns möglich ist, um hier weitere Verbesserungen zu erreichen. Dazu gehören der Ausbau der Straßenbahnlinie 310 für eine schnellere Anbindung zwischen Bochum und Witten und endlich die Schaffung einer S-Bahnhaltestelle in der Nähe der Universität Witten/Herdecke. Aber auch den Fahrradverkehr möchte ich weiter stärken – und vor allem sicherer machen. Dazu haben wir bereits ein Radverkehrskonzept erarbeitet, mit einer Vielzahl von Maßnahmen, um Witten fahrradfreundlicher zu gestalten. 

E-Mobilität fördern

Die Förderung von E-Mobilität in Witten hat für mich hohe Priorität. Witten war eine der ersten Städte in Deutschland, die E-Carsharing Modelle eingeführt hat. Mittlerweile beteiligt sich auch die Universität Witten/Herdecke an diesen Modellen, die gemeinsam mit den Stadtwerken Witten angeboten werden. Der Ausbau von E-Ladesäulen gemeinsam mit den Stadtwerken und privaten Initiativen und Eigentümern ist vorgesehen.

Ein lebenswertes Witten

Stadtgestaltung ist ein umfassendes Thema, das viele Bereiche unseres Lebens in Witten umfasst. Nur mit einem ganzheitlichen Ansatz lässt sich unsere Stadt, die viele positive Bereiche hat, weiter zu einer liebens- und lebenswerten Stadt ausbauen. Daran will ich tatkräftig arbeiten!

Foto von Witten: JPS – stock.adobe.com

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