Gesundes Witten

Auf die Gesundheit und das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger zu achten, ist mein zentrales Anliegen. Die Corona-Krise hat noch einmal schmerzhaft gezeigt, wie wichtig ein starkes Gesundheitssystem und eine gesunde Stadt sind. Ich möchte weiter dafür arbeiten, dass wir in Witten sicher und gesund leben können – von der Kindheit bis ins hohe Alter.

Meine Hauptanliegen

  • Medizinische Versorgung: Witten hat schon heute eine exzellente Versorgung – ich möchte das Angebot nun noch besser machen.
  • Lernen aus der Corona-Epidemie: Witten soll in der Zukunft noch besser auf mögliche neue Epidemien vorbereitet sein. 
  • Alt werden in Witten: Ich möchte alles dafür tun, damit wir alle in unserer Stadt noch besser auch im Alter leben können.
  • Barrierefreies Witten: Ich werde weiter konsequent daran arbeiten, Hindernisse für Menschen mit einer körperlichen Einschränkung in Witten abzubauen.

Gesund leben können

Gesund leben zu können ist eines unserer tiefsten Bedürfnisse als Menschen. Sobald wir einmal gesundheitliche Probleme bekommen, merken wir, wie unwichtig alles andere schnell wird. Die letzten Wochen und Monate haben uns dies mit der Corona-Epidemie in einer denkbar brutalen Art wieder einmal gezeigt. Ein gesundes Witten ist mir daher als Bürgermeisterin ein ganz besonderes Herzensanliegen. Ich möchte, dass Sie, liebe Wittenerinnen und Wittener, hier gut leben können – ganz egal in welchem Alter. Witten bietet dazu mit seinen sieben Stadtteilen und der Innenstadt bereits heute alle Voraussetzungen, gesund leben zu können. Die ärztliche und wohnortnahe Versorgung ist gesichert, die Anbindung an Parks und Grünanlagen bietet einen hohen Freizeitwert, vielfältige Kultur- und Freizeitangebote sorgen für den notwendigen Ausgleich zum Arbeitsalltag. Dies ist das Ergebnis einer konsequenten Arbeit in den vergangenen Jahren.

Medizinische Versorgung in Witten

Witten bietet heute eine exzellente medizinische Versorgung. Mit seinen beiden Krankenhäusern und dem ärztlichen Qualitätsnetzwerk verfügt unsere Stadt über hervorragende medizinische Einrichtungen. Dies wird ergänzt durch Angebote der Universität Witten/Herdecke, die beispielsweise mit dem Zahnmedizinisch-Biowissenschaftlichen Zentrum ein besonderes Behandlungsangebot für Menschen mit Behinderungen bietet. Mit dem Beitritt zum „Gesunden Städtenetzwerk“ wird das Thema „Gesundheit“ als Querschnittsthema in nahezu alle Lebensbereiche implementiert. Die Selbsthilfekontaktstelle „KISS“, Viadukt und viele andere Einrichtungen runden das Angebot ab. Auf all diese Erfolge unserer Stadt bin ich sehr stolz. Dennoch sind sie kein Grund, sich nun auszuruhen. Ich werde als Bürgermeisterin weiter daran arbeiten, die medizinische Versorgung in Witten zu verbessern. 

Die Lehren aus der Corona-Krise

Die weltweite Corona-Epidemie hat auch Witten nicht verschont. Auch wenn wir hier durch die gute medizinische Versorgung vergleichsweise gut vorbereitet waren, ist mir eines sehr wichtig: Ich werde nach dieser Krise sehr genau analysieren lassen, wo es im Vorfeld gegebenenfalls Versäumnisse gegeben hat, wo wir uns besser vorbereiten hätten können und was wir für zukünftige Situationen lernen können. Danach werde ich konsequent alles tun, damit Witten in der Zukunft für eine mögliche nächste Katastrophe bestmöglich gewappnet ist.  

Alt werden in Witten

Ich möchte, dass wir noch besser als heute in Witten alt werden können. Schon jetzt haben wir viel erreicht: Zahlreiche Angebote des ambulant betreuten Wohnens, der ambulanten Pflege und der Verzahnung mit Projekten der Pflegewissenschaft helfen dabei, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Eine vielfältige Palette an Alten- und Pflegeeinrichtungen  sichern darüber hinaus die weitere Versorgung. Initiativen wie die Ehrenamtsagentur Fokus, WISEL oder das Café Schelle tragen dazu bei, im Alter nicht zu vereinsamen. Mit seinen gerontologischen Angeboten hilft das Diakonissenkrankenhaus erkrankten Älteren. Ein besonderes Herzensanliegen ist es mir, weiter für eine gerontopsychiatrische Versorgung in Witten zu kämpfen.

Für ein barrierefreies Witten

Witten soll barrierefrei werden! Es ist mir sehr wichtig, dass in unserer Stadt auch all diejenigen gut leben können, die körperlich beeinträchtigt sind. Die ausreichende Versorgung mit barrierefreien und barrierearmen Wohnungen ist ein wichtiges Werkzeug, um möglichst lange in guter Nachbarschaft zu leben. Gemeinsam mit Wohnungsgesellschaften und –genossenschaften und privaten Investoren legen wir hier ein wichtiges Augenmerk beim Bau neuer Wohnungen. Wir wandeln seit mehreren Jahren Haltestellen um, damit der Einstieg in Busse und Bahnen deutlich erleichtert wird. Mit dem Inklusionsplan „Wir in Witten“ werden darüber hinaus mit vielen Beteiligten weitere Maßnahmen hin zu einem barrierefreien Witten auf den Weg gebracht.

Städtische Angebote für mehr Gesundheit

Gesunderhaltung am Arbeitsplatz ist bei einer älter werdenden Belegschaft eine große Herausforderung. Die Stadtverwaltung Witten geht hier mit gutem Beispiel voran. Mit Maßnahmen zur Vereinbarkeit von „Familie und Beruf“ und  „Pflege und Beruf“ unterstützen wir unsere Beschäftigten ein wenig dabei, diese schwierigen Lebenssituationen zu bewältigen. Aber nicht nur die Belange der städtischen Beschäftigten im Bereich der Gesundheit sind mir wichtig, sondern ebenso die Belange der Bürgerinnen und Bürger im Alter. So organisiert die Seniorinnen- und Seniorenberatungsstelle der Stadt Witten nicht nur die jährlich stattfindende Seniorenmesse, sondern berät auch in vielfältigen anderen Fragen wie beispielsweise der Heimunterbringung.

Lebensqualität braucht Gesundheit

Gesundheit ist für die Lebensqualität der Menschen ein ganz wichtiger Faktor – und für mich ein Herzensanliegen. Ich werde als Bürgermeisterin weiter mit aller Kraft dafür arbeiten, dass Witten eine besonders gesunde Stadt mit hoher Lebensqualität ist – in der wir alle gut leben und altwerden können.

Foto von Witten: JPS – stock.adobe.com

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