Mobilität in Witten verbessern

Ich möchte die Mobilität in Witten nachhaltig verbessern. Bessere Straßen, sicherer Fahrradverkehr und ein Ausbau des Nahverkehrs sind mir dabei besonders wichtig. Ich möchte Witten fit für die Mobilität der Zukunft machen.

Mobilität der Zukunft?

Seit einigen Jahren zeichnet sich gerade bei jüngeren Menschen eine Trendwende im Bereich der Mobilität ab. War früher das Auto der Prestigeträger Nummer 1, so ist doch erkennbar, dass dies zukünftig weniger der Fall sein wird. Die Anforderungen an intelligente Mobilitätskonzepte und an die Verkehrsplanung, die heute erhebliche Anforderungen an die Verträglichkeit von PKW-, Rad- und Fußverkehrsplanung stellen, nehmen zu. 

Gute Straßen

Zu jedem neuen Mobilitätskonzept gehören aber gute Straßen. Hier hat Witten erheblichen Nachholbedarf. Obwohl in den letzten Jahren viel Geld und Fördermittel in den Straßenbau investiert wurden und zahlreiche Hauptverkehrsstraßen wie die Husemannstraße, die Ardeystraße oder die Bergerstraße komplett erneuert wurden,  gibt es noch weitere zahlreiche sanierungsbedürftige Straßen. Ich hoffe, dass wir bis Ende 2021 die größte Straßenbaumaßnahme der letzten Jahrzehnte in Witten, die Pferdebachstraße, fertig gestellt bekommen.

Weitere Straßenbaumaßnahmen

Parallel dazu muss mit dem Landesbetrieb Straßen abgestimmt werden, wie andere größere Straßenbaumaßnahmen zeitlich koordiniert werden können. Dazu gehört die Sanierung bzw. der Neubau der Herbeder Brücke, der Bau des Kreisverkehrs in Heven, die Erneuerung des Ruhrdeichs und die Planung und Durchführung der Sanierung der Sprockhöveler und der Wittener Straße. Da die Stadt Witten hier nicht alleiniger Bauträger ist, wird diese Koordinierung – auch der Zuschüsse – eine der zentralen Herausforderungen in den nächsten Jahren.

E-Mobilität

Spätestens seit die Bundesregierung die E-Mobilität mit umfangreichen Programmen fördert und bereits in Großstädten wie London der Einsatz von PKWs mit Verbrennungsmotoren mit einem Endlichkeitsdatum versehen ist, müssen sich auch kleinere Städte mit dem Thema auseinandersetzen. Die Förderung von E-Mobilität in Witten hat für mich hohe Priorität. Witten war eine der ersten Städte in Deutschland, die E-Carsharing Modelle eingeführt hat. Mittlerweile beteiligt sich auch die Universität Witten/Herdecke an diesen Modellen, die gemeinsam mit den Stadtwerken Witten angeboten werden. Der weitere Ausbau von E-Ladesäulen gemeinsam mit den Stadtwerken und privaten Initiativen und Eigentümern ist in Vorbereitung.

Radverkehrskonzept

Mit dem Radverkehrskonzept haben wir eine gute Grundlage, um die Defizite, die wir im Bereich der Radverkehrsplanung hatten, nach und nach abzuarbeiten. Hier gilt es einen Kurz-, Mittel- und Langfristkatalog aufzustellen und mit entsprechenden Mitteln in die Umsetzung zu bringen. Darüber hinaus ist das Wittener Radverkehrskonzept mit übergeordneten Radwegekonzepten wie dem des Kreises und des RVR  zu verschneiden.

Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs

Zuletzt werden wir gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben Bogestra und VER und dem dafür zuständigen Ennepe-Ruhr-Kreis das neue Nahverkehrskonzept auf den Weg bringen müssen. Gerade die aktuellen Diskussionen zeigen, dass die Bürgerinnen und Bürger in eine zukünftige Planung verstärkt einbezogen werden müssen. Ich hoffe, dass der Ausbau einer schnelleren Verbindung zu Bochum und Dortmund, die Weiterführung der Straßenbahn 310 bis zum Kemnader See und die Schaffung einer S-Bahnhaltestelle in der Nähe der Universität Witten/Herdecke in den nächsten Jahren realisiert werden können. 

Verkehr und Mobilität in Witten

Ich möchte eine menschenfreundliche Mobilität in Witten. Weniger Stau, weniger Abgase und mehr Platz und Raum für uns Menschen. Deshalb arbeite ich daran, dass wir einen besseren Nahverkehr und bessere Fahrradwege bekommen. Aber auch gute Straßen sind dabei wichtig. 

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