Mehr Lebensqualität in Witten

Die Stadtgestaltung ist für mich als Bürgermeisterin eine zentrale Aufgabe. Witten ist eine Stadt, die sich in den vergangenen Jahren immer wieder stark gewandelt hat – und sich auch in Zukunft weiter verändern wird. Ich möchte unsere Stadt dabei so gestalten, dass wir uns in ihr wohlfühlen können und sie fit für die Herausforderungen des Klimawandels wird. So möchte ich die Lebensqualität in Witten weiter steigern.

Wittens Markenkern weiter entwickeln

Witten ist eine grüne Stadt: 31 % ihres Gebietes umfasst landwirtschaftliche Flächen, 22 % Wald  und mit jeweils 3 % Grünanlagen und Wasser ist mehr als die Hälfte des Stadtgebietes im wahrsten Sinne des Wortes grün. Wohnen und  Arbeiten sind in jedem Stadtteil gleichermaßen möglich. Starke Gewerbe- und Industrieflächen finden sich besonders in Annen, Witten-Mitte, Rüdinghausen und Herbede. 

Von jedem Stadtteil aus sind gewissermaßen fußläufig Grün- oder landwirtschaftliche Flächen erreichbar. Jeder Stadtteil und die Innenstadt sind so gestaltet, dass es die Möglichkeit gibt, sowohl die Nahversorgung als auch Kindergärten, Schulen und Ärzte auf kurzen Wegen zu erreichen. Ich möchte für die Zukunft diesen Markenkern Wittens „Gut Leben, Wohnen und Arbeiten in Witten“ weiterentwickeln und ausbauen.

Geschichte und Zukunft touristisch verbinden

Auch im Bereich der Naherholung bietet Witten mit dem Ruhrtalradweg, dem Rheinischen Esel, dem Muttental, dem Bergbauhistorischen Wanderweg, dem Kemnader Stausee und Kulturdenkmälern wie Haus Witten, Haus Herbede, Schloss Steinhausen, den Zechen Theresia und Nachtigall, der Burgruine Hardenstein, dem Schleusenwärterhäuschen und dem ehemaligen Fährhaus eine Vielzahl an Angeboten. Diese Darstellung zeigt, dass Witten schon heute eine liebens- und lebenswerte Stadt mit teilweise hoher Aufenthaltsqualität ist, die in den letzten Jahren systematisch verbessert wurde. Zurzeit bereiten wir die Sanierung des Helenenturms und des Herbeder Ehrenmals mit Landesmitteln vor. Gemeinsam mit den umliegenden Städten erarbeiten wir zurzeit an einem umfangreichen Maßnahmenkatalog, um unsere Naherholungsaktivitäten im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung IGA 2027 zu verzahnen und Witten noch attraktiver zu gestalten. Das bringt ein Mehr an Lebensqualität!

Förderprogramme umsetzen

Mit Programmen wie „Soziale Stadt Annen“ oder „Soziale Stadt Heven/Crengeldanz“ gelingt es uns, wesentliche Impulse zur Weiterentwicklung der Stadtteile zu setzen. So ist beispielsweise Annen mit dem Park der Generationen, der Sanierung der Annenstraße und jetzt mit den Planungen für den Neubau des Schulquartiers „Baedeckerschule“ positiv weiterentwickelt worden.

In Heven/Crengeldanz hat es über das entsprechende Stadtentwicklungsprogramm bereits zahlreiche Spielplatz- und Schulhofverschönerungen gegeben oder sind über Verfügungsfonds nachbarschaftliche Initiativen entstanden, die mit zahlreichen Aktionen für ein besseres Gemeinschaftsgefühl sorgen.

Auch im Bereich der Universität Witten/Herdecke gelingt es uns, im Rahmen des Programms „Integriertes Handlungskonzept Universität“ erhebliche Impulse zur Fortentwicklung des universitären Umfeldes zu setzen. Dazu gehören neben der Universitätsentwicklung, dem Bau eines Parkhauses auch die Renaturierung des Pferdebachtals.

Zuletzt können wir über das Integrierte Handlungskonzept Innenstadt mit der Rathaussanierung und dem Quartiersmanagement, das wir in Zukunft mit erheblichen Fördermitteln errichten, an der Weiterentwicklung der Innenstadt arbeiten.

All diese Projekte werde ich auch in der Zukunft zum Wohle unserer Stadt belgeiten und fördern! 

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